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Schollach Hochschwarzwald (850-1143 m ü.M) liegt im Quellgebiet der Donau und erstreckt sich vom Steinbühl und Hochberg 12 km zum Bregtal. In vielen kleinen Seitentälern prägt das freie Spiel der Natur den Wald auf den Höhen und die Landschaft um die Wiesen und Weiden und bietet so dem Gast unzählige Möglichkeiten individueller Urlaubsgestaltung. Sauberes Quellwasser, staubfreie Höhenluft, natürliche Höhensonne und die Ruhe des rund 20 Quadratkilometer umfassenden Gebietes werden von den Erholungssuchenden zum Wanderern und als Tummelplatz besonders geschätzt. Der Ort besteht nur aus einzeln liegenden Bauernhöfen, die ihre traditionelle Eigenheit bewahrt haben, bedingt durch die Hochlage in einem sonnenoffenen Hochtal, das rauhe Klima und die Weitläufigkeit von Haus zu Haus. Es wird allemanische Mundart gesprochen und Gastfreundschaft ist Ehrensache.

Größe:
Schollach hat ca. 250 Einwohner und eine Fläche von 1962 ha (7,84 ha/Einwohner). Ungefähr 2/3 dieser Fläche sind Wald.
Die Gemarkung Schollach ist 9,5 km lang und zwischen 1 und 3 km breit.
Der Umfang beträgt 27 km.
Nachbargemeinden:
im Norden: Urach,
im Osten: Hammereisenbach und Bräunlingen,
im Süden: Bubenbach, Eisenbach, Schwärzenbach,
im Westen: Langenordnach und Waldau.
Verwaltung:
Seit 1975 bildet Schollach zusammen mit Eisenbach, Bubenbach und Oberbränd die Gemeinde Eisenbach. Schollach hat seine Selbständigkeit nie ganz aufgegeben und auch nach der Gemeindereform einen eigenen Ortschaftsrat samt Ortsvorsteher.
Historie:
Schollach war bis gegen Ende des 13. Jahrhunderts "lauter Wald". Am 3.Juli 1280 wird in einer Urkunde für den Wald von Schollach festgelegt: "dass man denselben ausreithen und erbauen möge. Der halbe Zehnt von allerhand Früchten und Gewächs, vom Vieh, und was die Einwohner in demselben Walde erbauen mögen, soll dem Kloster Friedenweiler, die andere Hälfte der Kirche zu Urach zufallen, sowohl was zu diesem Walde gehört, als was hinfort noch ausgerodet werden soll".
Im Jahre 1570 gingen die Lehensgüter in den Eigentum der Bauern über.
Die Zeit der Friedenweiler Grundherrschaft über Schollach endete erst mit der Schließung des Klosters und der Säkularisierung im Jahre 1802/03. Danach fiel Friedenweiler und somit auch die Grundherrschaft über Schollach an das Haus Fürstenberg, das 1806 als Folge der Napoleonischen Politik im Großherzogtum Baden aufging.
Bis zum Jahre 1843 mussten die Schollacher Bauern den Zehnten an die fürstenbergische Standesherrschaft abführen. Die Zehntabgabe an die Pfarrgemeinde Urach wurde im Jahre 1853 abgelöst.


